Wie fange ich an, eine Wohnung zu reparieren | Mit deinen Handen – wie du dich machst

Урок №2 – Немецкие вопросительные предложения

Wie fange ich an, eine Wohnung zu reparieren | Mit deinen Handen - wie du dich machst

Прослушайте аудио урок с дополнительными объяснениями

На прошлом уроке вы смогли рассказать о себе и своих знакомых.

Теперь пришло время научиться задавать вопросы и получать интересущую вас информацию от собеседника.

Порядок слов в вопросительном предложении

Если нет вопросительного слова (как, где, куда, когда, почему, зачем) – глагол со второго места выходит на первое место.

Если есть вопросительное слово (как, где, куда, когда, почему, зачем) – вопросительное слово стоит на первом месте, а глагол, согласно железному правилу немецкого языка, – остается на втором.

Примеры

Ты работаешь в школе – Du arbeitest in der Schule.

Arbeitest du in der Schule? – работаешь ты в школе?
Wo arbeitest du? – где работаешь ты?

Мы идем в парк – Wir gehen in den Park.

Gehen wir in den Park? – идем мы в парк?
Wohin gehen wir? – куда идем мы?

Его зовут Мартин – Er heißt Martin.

Heißt er Martin? – зовут его Мартин?
Wie heißt er? – как зовут его?

Наиболее употребительные вопросительные слова

Wie? – как?
Wie? – каким образом?
Wer? – кто?
Was? – что?
Wo? – где?
Wohin? – куда?
Woher? – откуда?
Wann? – когда?
Warum? – почему?
Wie viel (wie viele)? – сколько?
Welcher? – какой?

Подведем приятные итоги

После двух уроков вы уже можете не только рассказывать о себе, но и спрашивать у других о том, что интересует.

Надеюсь, вам нравятся ваши успехи после примерно часа изучения немецкого языка ;-).

Дополнительные материалы по теме

Не все глаголы в немецком языке спрягаются по общему правилу, есть небольшие исключения.

В Упражнении №4 в предложении №8 нужно обратить внимание на глагол sprechen – говорить.

Как правильно изменить глагол и какие есть небольшие исключения, читайте в спряжение сильных глаголов и спряжение слабых глаголов.

Мы решили не нагружать вас в самом уроке дополнительными темами, чтобы вы усвоили основной материал и чтобы не рассеивать ваше внимание дополнительными ссылками.

Я советую вам посмотреть видеоролик и послушать немецкую речь из уст настоящих немцев о том, как нужно знакомиться и задавать вопросы:

  1. Hallo, Ich frage etwas, OK? (etwas – что-то)
    – Ja, natürlich. (конечно)
  2. heißt du?
    – Ich heiße Tim.
  3. bist du?
    – Ich bin fünfzehn.
  4. Und wohnst du?
    – Ich wohne in Gummersbach.
  5. liegt das? (liegen – лежать, находиться)
    – Das liegt nicht weit von Köln. (nicht weit von – недалеко от)
  6. Und tut deine Mutter? (tun – делать, deine Mutter – твоя мама)
    – Sie ist Lehrerin. (die Lehrerin – учительница)
  7. arbeitet sie?
    – Sie arbeitet in der Schule. (die Schule – школа)
  8. Kinder haben deine Eltern? (die Kinder – дети, deine Eltern – твои родители)
    – Sie haben drei Kinder, ich bin der älteste. (haben – иметь, der älteste – самый старший)
  9. Und sind deine Schwestern? (die Schwestern – сестры)
    – Sie sind beide zehn. (beide – обе)
  10. heißen sie?
    – Sie heißen Ina und Eva.
  11. Schule besuchen sie? (besuchen – посещать)
    – Sie sind an der Realschule. (die Realschule – средняя школа)
  12. geht ihr dahin? (dahin – туда)
    – Wir fahren mit dem Bus. (Мы едем автобусом)
  13. Vielen Dank für das Interview, Tim. (Большое спасибо за интервью, Тим)
    – Gern geschehen. (с удовольствием)

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  1. du aus Moskau? – Ja, ich komme aus Moskau.
  2. du im Studentenwohnheim? – Ja, ich wohne im Studentenwohnheim (общежитие).
  3. hier Deutschunterricht? – Nein, hier ist Englischunterricht.
  4. der Platz hier frei? – Ja, der Platz hier ist frei. (der Platz – место)
  5. du immer zu Fuß? – Ja, ich gehe immer zu Fuß. (immer zu Fuß – всегда пешком)
  6. er Martin? – Nein, er heißt Peter.
  7. Ihr Deutsch? – Ja, wir lernen Deutsch.
  8. du Deutsch? – Ja, ich spreche Deutsch.
  9. das Leben schwer? – Ja, das Leben ist schwer. (Да, жизнь тяжела)

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Источник: https://speakasap.com/en/de/seven/3/

Geld investieren ab 25 € – drei konkrete Möglichkeiten

Wie fange ich an, eine Wohnung zu reparieren | Mit deinen Handen - wie du dich machst

Du willst damit anfangen, Geld zu investieren?

Dann bist du hier genau richtig.

In diesem Artikel zeige ich dir:

  • wie du schon kleine Beträge (ab 25 Euro) sinnvoll investieren kannst
  • drei Geld Anlagen, die für Einsteiger optimal geeignet sind
  • warum es verdammt viel Sinn macht, auch mit wenig Geld anzufangen zu investieren
  • die wichtigsten Dinge, die du als Neueinsteiger beachten musst, wenn du dein Geld vermehren willst

Los geht’s, drei Möglichkeiten, wie du auch mit wenig Kapital zum Investor wirst:

Möglichkeit 1: ETF Sparpläne

Die erste Möglichkeit, die ich vorstellen möchte, macht dich zum Investor in Aktien.

Und das, wie versprochen, mit wirklich kleinen Summen. Du kannst mit 25 € pro Monat damit starten. Nämlich, in dem du dir einen sogenannten ETF-Sparplan einrichtest.

Was das ist und wie es funktioniert? Lies weiter:

Was sind ETFs?

ETF steht für „Exchange-traded fund“, auf deutsch: „börsengehandelter Fonds“. Sie gehören in die Kategorie der Fonds. Bei einem Fonds werden die Investitionen von vielen Anlegern gesammelt, und dann mit diesem großen Berg an Kapital in Wertpapiere investiert.

Klassische Fonds werden von einen, oder mehreren Fondsmanagern verwaltet. Sprich, du gibst dein Geld jemand anderem zum Verwalten. Es gibt eine Vielzahl von Fonds mit unterschiedlicher Ausrichtung, zum Beispiel auf Regionen, Branchen und/oder unterschiedlichen Arten von Wertpapieren. Dadurch, dass das Geld breit verteilt wird, soll das Risiko für jeden einzelnen sinken.

ETFs sind im Gegensatz zu klassischen Fonds passiv verwaltet. Das bedeutet, dass dieser nicht in der Verantwortung einer einzelnen Person liegt. ETFs konzentrieren sich direkt auf eine bestimmte Auswahl von Aktien, häufig Aktienindexen (wie dem DAX). Auch bei ETFs gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Möglichkeiten mit diversen Schwerpunkten.

Wie funktioniert ein Sparplan?

Eigentlich ist ein Sparplan ganz einfach und vom Begriff her schon erklärt. Ein Sparplan ist ein „Plan“, welcher automatisch für dich spart, bzw. für dich investiert.

Das heißt, du entscheidest dich einmal für ein Wertpapier (das könnten Aktien, Fonds oder eben auch ETFs sein) und deine Bank kauft, wie per Dauerauftrag, jeden Monat von diesem Wertpapier für dich nach. Du benötigst dafür ein Depot bei deiner Bank.

In der Regel sind solche Sparpläne sehr flexibel und jederzeit veränderbar.

Chancen und Risiken

Das Risiko orientiert sich hier natürlich an den normalen Kursschwankungen im Markt.

Dadurch, dass dein Geld bei ETFs breiter verteilt ist (Diversifikation), ist ein Totalverlust deutlich geringer, als würde man auf eine einzelne Aktie setzen.

Meine persönliche Meinung

Aktien direkt zu kaufen lohnt sich erst ab bestimmten Summen so richtig. Aus meiner Sicht, erst ab ca. 1.000 € Einsatz, da sonst die Gebühren, die beim Kauf einer Aktie anfallen, zu hoch ausfallen. (Mehr dazu in meinem Artikel übers Aktien kaufen)

Deswegen halte ich solche ETF Sparpläne für optimal um erste Erfahrungen an der Börse zu machen. ETFs werden im Grunde genauso wie Aktien gehandelt.

Durch die Möglichkeit der Sparpläne ist der Einstieg mit kleinen Summen bereits interessant. Richtig sinnvoll sind Sparpläne erst, wenn sie längerfristig ausgelegt sind.

Möglichkeit 2: Geld an Privatanleger verleihen

Die zweite Variante, die ich vorstellen möchte, sind Privatkredite. Diese werden auch P2P-Kredite (Privat zu Privat Kredite) genannt.

Was sind Privatkredite?

Ganz kurz: Du leihst dein Geld jemand anderem. Dieser zahlt dir das Geld über einen bestimmten Zeitraum zurück und zahlt natürlich mehr zurück als er bekommen hat (Zinsen).

Wie funktionieren Privatkredite?

Es gibt diverse Internet Plattformen, auf denen solche Kredite gehandelt werden. Dort kann jeder halbwegs anonym einen Kreditwunsch einstellen.

Der Kreditwunsch ist dann, für einen bestimmten Zeitraum, online und steht potentiellen Kreditgeber zur Verfügung. Als Anleger kannst du dich an diesem Kreditwunsch beteiligen. Das bedeutet: Du kannst einen Teil der Kreditsumme bereitstellen.

Die gewünschte Kreditsumme wird so über mehrere Kreditgeber zusammen gesammelt, und der Kredit unter einer Menge von Anlegern aufgeteilt.

Kommt genug Geld zusammen, wird alles weitere, wie die Zahlungsabwicklung und Vertraglichen Details, von der Plattform abgewickelt.

Die Anleger bezahlen ihren Beitrag.

Der Kreditnehmer bekommt sein Geld. Und über den abgemachten Zeitraum zahlt dieser dann den Kredit zurück.

Der Plattform-Anbieter leitet die Rückflüsse (Plus Zinsen) entsprechend an die Kreditgeber weiter.

Meine persönliche Meinung zu Privatkrediten

Mir persönlich sagt diese Art von Investment auf jeden Fall zu. Gerade für den Einstieg eignet es sich gut, um ein Gefühl zu bekommen, wie es ist Geld mit der Absicht auf Gewinn „auszugeben“.

Ein bisschen kannst du mit P2P-Krediten „Bank spielen“, denn grundsätzlich ist die Vergabe von Krediten ein Kerngeschäft von Banken.

Da diese Form auch sehr direkt ist, da man dort wirklich in eine sehr konkrete Geschichte investiert, eignet sich diese auch um sein Finanz-Know-How zu schulen. Denn bei vielen der Kreditwünsche, ist deutlich zu erkennen, dass der Kreditnehmer den Unterschied zwischen Konsum und Investment leider überhaupt nicht versteht.

Denn die Kreditwünsche sind sehr vielseitig – einige wollen Möbel kaufen und andere in ihr Geschäft investieren. Das ist nicht nur sehr spannend, sondern auch sehr lehrreich.

Möglichkeit 3: Immobilien Crowdinvesting

Crowdinvesting kommt den Privatkrediten, aus dem zweiten Beispiel, sehr Nahe.

Nur man beteiligt sich mit seinen Beträgen an großen Immobilienprojekten.

Als Anleger verdient man dann, anhand von festgeschriebenen Zinsen aus den Erträgen.

Wie genau funktioniert Crowdinvesting?

Es gibt auch hier Internet-Plattformen, auf denen man sich dafür registrieren kann. Diese bieten dann die Möglichkeit in unterschiedliche Immobilien Projekte zu investieren.

Bei vielen Projekten handelt es sich dabei um relativ große und auch eventuell bekannte Projekte. Auf diesem Wege wird eine gewisse Summe des Investitionsbedarfs von Kleinanlegern bereit gestellt.

Also ganz konkret: Du wählst eines der angebotenen Projekte aus, in das du investieren möchtest. Hierbei entscheidest du selber, mit welcher Summe du dich an dem Projekt beteiligst. Nach einer vorher bestimmten Laufzeit erhältst du dann deine Investition plus Zinsen zurück.

Eine vereinfachte Darstellung, wie Crowd Investing abläuft:

Crowd Investing: Eine Menge von Menschen finanziert ein Projekt, welches später die Investitionen + Zinsen zurück zahlt.

Persönliche Einschätzung

Ich habe diese Variante zu investieren selber noch nicht ausprobiert.

Allerdings finde ich diese richtig spannend, gerade für jeden, der gerne zum Immobilien-Investor werden möchte.

Aufgrund der geringen Einstiegskosten sicherlich eine tolle Variante sein Geld anzulegen und erste Schritte als Investor zu wagen.

Zusammenfassung

Soweit meine kleine Zusammenstellung von Investmen Beispielen mit kleiner Einstiegshürde.

Alle drei Möglichkeiten eigenen sich für Anfänger optimal, denn:

  1. Sie erfordern alle kein tiefgründiges Know-How. Sprich sind leicht verständlich und daher für den Einstieg perfekt geeignet.
  2. Das Handling ist wirklich einfach. Das heißt auch hier gibt es keine lange Vorbereitung und Einarbeitung ins Thema.
  3. Natürlich sind alle Varianten mit sehr kleinem Budget realisierbar. Daher für den Anfang optimal geeignet.

Wenn du bereits ein bisschen Geld zu Verfügung hast, empfehle ich dir ebenfalls meinen Artikel Wie Aktien kaufen funktioniert. Darin zeige ich dir anhand eines konkreten Beispiels, wie ein Aktienkauf abläuft.

Was du beachten solltest, auf dem Weg zum erfolgreichen Anleger

Wenn du die folgenden Punkte wirklich beherzigst, bist du 95% der Menschen immer voraus. Bevor du nur Geld in die Hand nimmst und „los investierst“, beachte folgendes:

  1. Verstehe den Unterschied zwischen Investieren und Konsumieren. Lies dir für mehr Infos meinen Artikel dazu genausten durch.
  2. Verstehe immer genau, in was du investierst. Denn jedes „blinde“ Investment gleicht dem „zocken“ im Casino. Erfolglose Investoren tun genau das – „setzen und hoffen“.
  3. Investiere in deine Bildung. In diesem Artikel sprechen wir beim Investieren über Geld. Genauso kannst du auch deine Zeit als Investment-Möglichkeit sehen. Also deine ersten Investitionen (egal ob Geld oder Zeit) sollten auf jeden Fall in deine Bildung fließen.
  4. Finde heraus welche Bereiche dir Spaß machen. Suche mehr und mehr nach Investments die dir Spaß machen, so bist du langfristig motiviert und wirst erfolgreich.
  5. Sammle Erfahrungen mit kleinen Summen. Setze die Bedeutung des Lernens an erste Stelle. Hast du zum Beispiel Interesse an Aktien gibt es diverse Börsenspiele an denen du kostenlos teilnehmen kannst, und mit Spielgeld Erfahrungen sammelst.

Wenn du von meinen besten und wertvollsten Tipps zu Thema Finanzen profitieren möchtest, trage dich hier ein:

Источник: https://www.geldverstehen.de/mit-wenig-geld-investieren/

Шаблоны Joomla 3 здесь: http://www.joomla3x.ru/joomla3-templates.html

1. Lesen Sie den Text und berichten Sie kurz (2 – 3 Sätze), worum es in diesem Text geht

Traumberuf: Model

Es ist drei Jahre her. Naomi, damals 17, passierte das, wovon viele Mädchen träumen.

“Hast du Lust, bei einem Model-Wettbewerb mitzumachen?”, fragten Mitarbeiter einer Agentur die Schülerin auf einer Messe für junge Leute.

“Ich hatte vorher schon mal mit dem Gedanken gespielt zu modeln”, erinnert sie sich. Aber wie viele andere Mädchen in ihrem Alter fragte sie sich damals: „Bin ich überhaupt hübsch genug für diesen Job?”

Inzwischen arbeitet Naomi als Model für die Agentur “No Toys” in Düsseldorf. In einer halben Stunde geht ihr Flugzeug nach Mailand. Reisen gehört heute zu ihrem Beruf. Mal arbeitet sie in New York. Zwei, drei Tage später fliegt sie zu Fotoaufnahmen nach Paris.

Während ihrer Arbeit lernt sie viele interessante Leute kennen. “Modeln”, sagt sie heute, “ist ein sehr schöner Beruf. Aber es ist nicht mein Traumjob. Man sieht oft nur den Glanz und den Ruhm, aber nicht die harte Arbeit, die dahinter steckt.

” Als sie das erste Mal in Mailand war, ist sie von Casting zu Casting gelaufen. Die Konkurrenz ist sehr hart. Viele Mädchen dort warten auf ihre Chance und träumen von der großen Karriere.

“Manche sprechen kein Wort Italienisch, verdienen kaum etwas und leben in ärmlichen Verhältnissen”, erzählt Naomi.

Wer es als Model schaffen will, muss nicht nur gut aussehen, schlank und groß sein. “Ein Model muss auch Ausstrahlung und Selbstbewusstsein besitzen”, erklärt Sylvia Esch von der Agentur. Außerdem brauchen die Mädchen viel Selbstdisziplin. Bis Make-up und Haare sitzen, muss man stundenlang stillhalten und bei den Fotoaufnahmen das heiße Scheinwerferlicht ertragen.

Für Naomi steht heute schon fest, dass der Job für sie kein Beruf mit Zukunft ist. “Meistens ist mit Ende 20 Schluss”, so Naomi. Sie will im nächsten Semester anfangen, Betriebswirtschaft in Düsseldorf zu studieren.

Naomi meint, dass man als Model nur dann weiterarbeiten muss, wenn man eine wirklich große Chance bekommt. Aber die ist bekanntlich selten, denn nur ganz wenige schaffen es und werden so berühmt wie Claudia Schiffer.

Mailand Милан

das Scheinwerferlicht свет прожекторов

2. Finden Sie den Abschnitt, wo es um Anforderungen an ein Model geht, und lesen Sie ihn vor. 3. Welche Vor- und Nachteile hat Naomis Beruf?

4. Hat Naomi vor, auch weiter als Model zu arbeiten? Warum (nicht)?

2. Аудирование

Hören Sie das Gespräch zwischen zwei Mädchen(Julia und Martina) und beantworten Sie dann die Fragen.

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Das Gespräch zwischen zwei Mädchen(Julia und Martina)

Julia: Hallo, Martina!
Martina: Grüß dich, Julia. Geht's dir nicht gut? Du siehst so müde aus! Komm, wach auf!
Julia: Versuch ich doch. Aber ich bin jeden Morgen immer so müde.

Martina: Wieso denn? Schläfst du nicht gut?
Julia: Doch, aber ich muss jeden Morgen um 6 Uhr aufstehen.
Martina: Um 6 Uhr? So früh?
Julia: Ja, sag ich doch! Ich muss immer so früh aufstehen, mein Bett machen und dann noch frühstücken.

Martina: Und dann?
Julia: Dann gehe ich zur Haltestelle und warte auf den Schulbus.
Martina: Um wie viel Uhr kommt der Bus?
Julia: So gegen 7. Und die Fahrt zur Schule, die dauert circa 30 Minuten.
Martina: An deiner Stelle wäre ich auch dann immer so müde.

Ich stehe ja erst um Viertel nach sieben auf und die Schule ist auch nicht weit.Ich brauche nur 5 Minuten zu Fuß.
Julia: Du hast es gut!Sag mal, Martina, was machst du heute nach der Schule? Hast du Lust ins Schwimmbad zu gehen?
Martina: Heute? Nein, du, ich kann heute nicht.

Tut mir Leid!Ich muss heute Nachmittag noch lernen, weil wir morgen eine Klassenarbeit in Mathe schreiben. Vielleicht ein anderes Mal.
Julia: Na gut. Es klingelt. Komm, gehen wir rein.

1. Was macht Julia, wenn sie aufsteht? 2. Wie kommt Julia zur Schule?

3. Warum kann Martina nach der Schule nicht mit Julia ins Schwimmbad gehen?

3. Говорение.

1. Wollen wir jetzt über Ihre Familie und Familientraditionen sprechen. Was können Sie uns über Ihre Familie erzählen? Ich heiße Maxim. Mein Familienname ist Nikolajew. Ich bin 15 Jahre alt und wohne in einem Dorf  bei Minsk. Ich lerne in der Schule in der Klasse 11. Meine Familie ist nicht groß. Ich habe eine Mutter, einen Vater, eine Schwester und einen Bruder.

Meine Mutter heißt Marina Nikolajewna. Sie ist 45 Jahre alt und arbeitet in einer Klinik als Ärztin. Mein Vater heißt Sergej Alexandrowitsch. Er ist 49 Jahre alt, ist Fahrer von Beruf und arbeitet in der Landwirtschaft. Meine älteste Schwester heißt Lena. Sie ist schon verheiratet und lebt mit ihrem Mann in Minsk. Lena arbeitet als Lehrerin in einer Schule.

Ihr Mann Anton ist Ingenieur von Beruf.

Mein Bruder Andrej ist noch klein. Er ist 6 Jahre alt und geht in den Kindergarten.

2. Hat Ihre Familie bestimmte Traditionen? Gibt es besondere Familienfeste? In unserer Familie feiert man viele Feste. Unsere Verwandten und Freunde kommen zu uns zu Weihnachten, zu Ostern, zu den Geburtstagen.

Dann ist es sehr lustig, es herrscht eine besondere Stimmung. Ich mag solche Tage. Aber besonders beliebt ist in unserer Familie das Neujahrfest.

Wir beginnen uns zu diesem Fest schon Anfang Dezember vorbereiten: wir schmücken das Haus, kaufen einander Geschenke, planen das Fest. Am 30. Dezember stellen wir den Tannenbaum auf. Dann kommt die ganze Familie zusammen. Das ist sehr schön, zusammen den Tannenbaum zu schmücken.

Zuerst stecken wir die elektrischen Kerzen auf die Zweige. Dan kommen rote, grüne, blaue Kugeln sowie Lametta dazu. Zum Schluss steckt der Vater eine silberne Spitze auf den Baum.

Die eigentliche Neujahrsfeier startet ungefähr um 22 Uhr. Man beginnt zu essen und zu trinken, etwa 15 Minuten vor 12 erhebt man ein Glas Sekt und trinkt auf das alte Jahr, “man verabschiedet sich vom alten Jahr”. Sobald die Uhr das zwölfte Mal schlägt, stoßen alle mit Sekt an, zünden Feuerwerke an und gratulieren einander zum Neujahr.

3. Wie fragen Sie Ihren deutschen Freund nach dem Rezept seines Lieblingsgerichts?
—Kannst du mir den Rezept deines Lieblingsgerichts geben?

4. Ihre Schwester hat vor kurzem geheiratet und weiß nicht, wie sie die Familienpflichten mit ihrem Mann teilen kann. Was können Sie ihr raten?
—Meiner Meinung nach, ihr sollt alles zusammen machen und miteinander helfen.

5. Was meinen Sie: Gibt es typische Männer- und Frauenpflichten im Haushalt?
—Das ist eine schwierige Frage, jeder Mensch kann jede Hausarbeit tun. Aber die Männer können besser Löcher in der Wand bohren und die Frauen können besser Knöpfe annähen.

Источник: http://deutsch.su/index.php/ekzameny/72-bilet-2-ekzamen-nemetskij-yazyk

Schluss mit Rage Quit: 5 Wege, um mit Wut beim Spielen umzugehen

Wie fange ich an, eine Wohnung zu reparieren | Mit deinen Handen - wie du dich machst

Stelle dir vor, dass du seit einer halben Stunde ein Battle Royale Match spielst. Du hast schon das Trommelfeuer der Heckenschützen und außer Kontrolle geratene Fahrzeuge überlebt und viele deiner Gegner erfolgreich geschlagen.

Die Schlacht erreicht ihren unvermeidlichen Höhepunkt. Die Spannung steigt, wenn du feststellst, dass nur noch du und dein Gegner übrig sind. Du schmeckst fast schon den süßen Geschmack des Sieges.

Du schleichst um die Seite des letzten Hauses auf der Karte und schlüpfst heimlich durch die Seitentür, als…. PENG! Hinter der Tür steht oder besser zu sagen lauert der gleiche Typ, der dich in der vorherigen Runde getötet hat.

Es sieht so aus, als ob er dich den ganzen Tag auf Schritt und Tritt verfolgt und jede Hoffnung auf deinen Sieg zunichtemacht.

Er macht dich einfach wahnsinnig.

Wenn das passiert, fallen wir generell in eine von zwei Kategorien.

Wir erkennen entweder, was in unserem eigenen Kopf vorgeht, und versuchen, uns zu beruhigen, oder wir schäumen vor Wut, schreien laut oder schleudern sogar den Controller durch den Raum.

Wenn du zu der ersten Kategorie gehörst, bist du eher in der Lage, die Wut zu kontrollieren, welche die meisten von uns bei der Niederlage im Spiel erleben. Aber wenn du in die zweite Kategorie fällst, können die Dinge ziemlich unangenehm werden.

Die Gründe für Wut beim Spielen unterscheiden sich nicht von denen für Aggressionen im Straßenverkehr oder anderen Arten von Wutausbrüchen. Oft liegen die Wurzeln der Wut in dem Gefühl, dass wir nicht gut genug sind oder unfair behandelt werden. Man kann dies kaum ignorieren.

Natürlich kann man aufhören zu spielen, aber für diejenigen von uns, für die Videospiele zu ihren Lieblingsbeschäftigungen gehören, ist das keine Option.

Ist es also möglich, unser Stresslevel beim Spielen vollständig zu kontrollieren und zu senken? Oder müssen wir diese Gefühle unterdrücken? Das hängt nur von dir und deiner Fähigkeit ab, deine Auslöser als solche zu erkennen.

Anzeichen für Rage bei Videospielen

Auslöser sind Aspekte des Spiels, die einen Wutanfall bei uns auslösen. Wir alle haben diese Auslöser und einige von ihnen sind schlimmer als andere.

Unsere Auslöser, ähnlich wie die angenehmen Aspekte des Lebens, die wir genießen, sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Für einige von uns könnte die Situation, wenn ein bestimmter Spieler uns wiederholt anvisiert, ein Auslöser sein. Für andere könnte es einfach darum gehen, ein bestimmtes Level zu schaffen.

Im Allgemeinen hängen diese Auslöser eher mit der Leistung als mit dem Spielinhalt zusammen.

Was auch immer dein persönlicher Auslöser ist, du erkennst ihn daran, dass deine Gedanken dir plötzlich nicht mehr gehorchen. Er wird oft von einer erhöhten Herz- und Atemfrequenz, manchmal Zittern und einem deutlichen Wutgefühl begleitet.

Es gibt natürlich andere Symptome, aber es hängt von deiner Psyche ab, welche sich bei dir zeigen. Zusammengebissene Zähne, übermäßiges Schwitzen, Bauchschmerzen und sogar Schwindelgefühl wurden alle als frühe Anzeichen steigender Wut gemeldet.

Wenn du deine Auslöser herausfindest, kannst du mit ihnen umgehen. Wenn du deine Auslöser selbst nicht erkennen kannst, frage einen Freund, mit dem du regelmäßig spielst, danach. Diejenigen von uns, die regelmäßig ein laufendes Spiel vor lauter Wut verlassen, bemerken vielleicht, dass es leichter ist, die Auslöser von außen zu erkennen, als von innen.

Was auch immer die Auslöser sind, sie sind immer von Wut begleitet. Es gibt jedoch einen sofortigen und sicheren Weg, Wut zu reduzieren. Man kann sich eine Auszeit nehmen.

1. Nimm dir eine Auszeit

Eine Pause von einem besonders frustrierenden Level zu machen, sollte dir helfen, dich schneller zu beruhigen. Es funktioniert genau wie bei vielen anderen Problemen. Wenn du dich vom Spiel ablenkst, kannst du dich sofort entspannen. Diese Methode hat auch eine positive Nebenwirkung: nach deiner Rückkehr spielst du besser.

Hast du schon mal stundenlang versucht, ein Level bei einem Spiel zu schaffen, aber konntest es nach einer kurzen Pause sofort abschließen? Das ist vielleicht kein Zufall. Eine Lerntechnik namens „Inkubation“ wird seit einiger Zeit in der Musikindustrie diskutiert.

Die Hauptidee besteht darin, dass unser Gehirn die Dinge, die wir im täglichen Leben lernen, auch dann entschlüsselt, wenn wir nicht bewusst darüber nachdenken.

Das passiert meistens, wenn wir schlafen, und lässt uns oft mit einer neuen Perspektive auf ein Problem aufwachen.

Dieses Phänomen wurde anfänglich bei Musikern beobachtet, die neue Instrumente lernen, aber die Voraussetzung ist die gleiche für jede Fähigkeit, die man lernen möchte. Wenn du bis in die frühen Morgenstunden erfolglos spielst, ist es vielleicht an der Zeit, eine kleine Pause einzulegen oder ins Bett zu gehen und es morgen erneut zu versuchen.

2. Verringere den Schwierigkeitsgrad

Die nächste Option könnte als Ausrede betrachtet werden, aber wenn die Wut dich daran hindert, das Spiel zu genießen, hilft es dir vielleicht.

Egal, was deine Freunde sagen, es ist keine Straftat, den Schwierigkeitsgrad zu verringern. Wenn dir das Spiel keinen richtigen Spaß mehr macht, ist es wirklich so eine Sünde, auf ein einfacheres Level zu wechseln?

Vielleicht mögen die Spielpuristen damit überhaupt nicht einverstanden sein, doch wir sind nicht alle mit den Reflexen einer Katze und der Geduld eines Heiligen geboren. Wir sollten uns nicht schuldig fühlen, wenn wir auch mal ein Spiel zu 100 Prozent abschließen wollen.

Der einzige Grund, warum man Videospiele spielt, ist Spaß zu haben. Wenn dir das Spiel also keinen Spaß mehr macht, ist es vielleicht an der Zeit endlich zuzugeben, dass du eher ein „hey, not too rough“ Typ bist.

3. Sieh zu und lerne

Wenn die Idee, auf ein einfacheres Level zu wechseln, dich in Schrecken versetzt (oder wenn du ein Online-Spiel spielst und es unmöglich ist), bleibt nur noch eines übrig. Du musst besser werden.

Das mag abgedroschen klingeln und zu einem gewissen Grad ist es wirklich so, aber mit den Ressourcen, die uns heutzutage zur Verfügung stehen, wäre es albern, sich nicht gelegentlich Video-Tutorials anzusehen.

Wenn die Komplettlösung nicht dein Ding ist, würde dir vielleicht ein Video mit einigen Tipps und Tricks besser gefallen? Wenn du gerne Sportspiele oder kompetitive Online-Spiele spielst, wäre es eine gute Idee, Top-Spielern auf Twitch zu folgen. Dies kann dir helfen zu verstehen, warum du dieses oder jenes Spiel nicht meistern kann.

Ein guter Spieler weiß: „Wissen ist Macht“. Also finde heraus, wer die besten Spieler der Welt für dein Lieblingsspiel sind und fange an, von ihnen zu lernen.

4. Setze deine Wut in Bewegung um

Wenn du dich nicht beruhigen kannst, musst du deinen Ärger woanders rauslassen.

Ich plädiere nicht dafür, deinen Nachbarn anzuschreien, aber wenn du andere Aktivitäten hast, die dir helfen, Stress abzubauen, könnte es eine gute Idee sein, genau das zu tun.

Für diejenigen, die einen Boxsack zu Hause haben, scheint die Antwort offensichtlich zu sein.

Der Rest von uns, die eine solche Möglichkeit nicht haben, kann eine Pause von diesem herausfordernden Spiel machen und ein anderes Spiel laden, in dem man sich gut auskennt. Das hilft, sich von einer Reihe von Niederlagen zu erholen und zu beruhigen.

Nachdem du dich beruhigt hast, kannst du dir ein Glas Eistee mit Zitronengeschmack einschenken, eine Kerze anzünden und versuchen, dieses gnadenlose Spiel wieder in Angriff zu nehmen.

5. Bitte um Hilfe

Wenn du zu den Leuten gehörst, die schnell wütend werden, sei es beim Spielen oder im Leben, solltest du vielleicht diese Techniken zur Wutbewältigung anwenden und Selbsthilfetechniken erlernen.

Die Tatsache, dass man für seine geistige Gesundheit sorgt, ist kein Grund für Witze.

Für die Menschen, die Wutprobleme haben, können diese ein ernstes Hindernis auf ihrem Weg zum Glücklichsein sein und sich negativ auf Berufsleben oder Beziehungen auswirken.

Wenn alles mal zu schlimm wird, ist es hilfreich zu lernen, wie man diese Situationen vermeiden und bewältigen kann, um ein glücklicheres Leben zu führen.

Atemtechniken und die Fähigkeit, sich abzulenken und wieder einen klaren Kopf zu bekommen, können helfen, Wutanfälle zu beseitigen.

Wenn deine Wut außer Kontrolle gerät, schäme dich nicht, um Hilfe zu bitten. Es ist ein weit verbreitetes Problem, mit dem man leicht umgehen kann, wenn man über das notwendige Wissen verfügt.

Es geht doch um Spaß!

Das Wichtigste, was man daraus lernen kann, ist, dass die Wut beim Spielen nicht bedeutet, dass man aufhören muss, seine Lieblingsspiele zu spielen. Wir sollten nicht vergessen, dass die überwiegende Mehrheit von uns sehr leidenschaftlich Videospiele spielt, und diese Leidenschaft kann manchmal dazu führen, dass man wütend wird, wenn es nicht so läuft, wie wir wollen.

Man sollte negative Emotionen beim Spielen nicht vollständig unterdrücken. Es ist möglich, sie zu mildern und dabei die Lust am Spielen nicht zu verlieren.

Enttäuschung nach der Niederlage kann als eine Quelle der Inspiration dienen und es gibt dabei keinen Grund, sich zu schämen oder zu ärgern. Um sich mit einem Thema gut auszukennen, muss man viel lernen.

Auch Videospiele sind dabei keine Ausnahme.

Warum fällt es dir so schwer, dieses Spiel zu spielen? Warum scheinen andere Spieler so viel besser zu sein? Welche Taktiken nutzen sie? Über welche Fähigkeiten verfügen sie?

Anstatt in Wut zu geraten, versuche den Grund dafür herauszufinden und dich abzulenken, indem du dich fragst, wie du dich verbessern kannst. Wenn es dir im Moment zu schwer scheint, mache eine Pause und komme dann mit einer neuen Strategie zurück zum Spiel.

Denke immer daran, dass Spiele Spaß machen sollen. Wenn wir uns ausruhen, neigen wir dazu, Stress zu vermeiden, also mache dir nächstes Mal keine Vorwürfe, wenn du ein schwieriges Level nicht sofort schaffst.

Wenn du nach dem Spiel immer wieder Wut und Erschöpfung verspürst, lohnt es sich, das Problem unvoreingenommen zu betrachten. Jeder von uns hat manchmal den Drang, aus Wut das Spiel vorzeitig zu verlassen.

Aber wenn dir das Spiel keinen richtigen Spaß macht, ist es Zeit, etwas zu ändern. Es ist ganz normal, sich zu ärgern, ohne dass das in Wut umschlagen muss. Beseitige das Problem, bevor es dein Leben zerstört.

Spielen sollte Spaß machen und nichts weniger!

Источник: https://plarium.com/de/blog/spieler-wut/

Die 4 %-Regel: Wie viel Geld brauchst du, um nicht mehr arbeiten gehen zu müssen?

Wie fange ich an, eine Wohnung zu reparieren | Mit deinen Handen - wie du dich machst

Eine Frage wird in der Frugalisten-Community immer wieder heiß diskutiert: Wie viel Geld musst du eigentlich genau ansparen, damit du nicht mehr arbeiten gehen musst?

Auch ich habe ja vor, noch vor meinem 40. Geburtstag in Rente zu gehen und dann nie wieder in einem Job für Geld arbeiten gehen zu müssen. Aber wie viel Geld brauche ich eigentlich dafür? Schließlich will ich ja für den Rest meines Lebens nur von meinem Vermögen und dessen Erträgen leben.
Vielleicht eine Million? Oder sogar zehn Millionen? Oder doch viel weniger?

Die kurze Antwort: Das 25-fache meiner jährlichen Ausgaben

Um nicht mehr auf meinen Job angewiesen zu sein, muss ich so viel Geld ansparen, dass ich davon Monat für Monat meine Ausgaben bestreiten kann, ohne dass mein Erspartes jemals aufgebraucht wird.Dafür schicke ich mein angespartes Geld arbeiten. Ich lege es an, zum Beispiel in Aktien, Fonds oder Immobilien. So erzeugt das Geld Einkünfte in Form von Zinsen, Dividenden oder Mieteinnahmen.

Diese Kapitalerträge treten nun in eine Art Wettstreit mit meinen Ausgaben: Durch die Kapitaleinkünfte wächst mein angelegtes Vermögen. Wenn ich Geld ausgebe, schrumpft es.

Angenommen ich würde mein Geld auf ein Festgeld-Konto einzahlen, da mir jedes Jahr genau 2 % Zinsen ausschüttet. Dann könnte ich jedes Jahr 2 % meines Vermögens ausgeben, ohne dass mein Geld mit der Zeit weniger wird.

Mit 2 % Zinsen (wenn ich so viel überhaupt bekomme) ist allerdings noch kein Blumentopf zu gewinnen. Ich brauche risikoreichere Anlagen, wie etwa Aktien, mit denen ich langfristig mehr als 2 % Rendite erzielen kann.

Die haben aber ein anderes Problem: Sie liefern keine konstanten Erträge. Mal geht es sieben Jahre hintereinander nur bergab, dann geht es ein Jahr vielleicht gleich 30 % oder sogar 50 % aufwärts.

Nur im langfristigen Durchschnitt, über viele Jahre hinweg, sind mit Aktien Renditen von etwa 5 % im Jahr möglich (nach Abzug der Inflation).

Mit diesen starken Schwankungen kann man kaum kalkulieren. Und auch einfach den Durchschnitt der jährlichen Renditen zu bilden, hilft mir nicht weiter. Denn wenn ich aus meinem Vermögen zusätzlich jedes Jahr Geld entnehme, spielt auch die Reihenfolge eine Rolle, in der die Renditen in den einzelnen Jahren auftreten.

Die Trinity-Studie

Es muss also eine etwas kompliziertere Rechnung her. Etwa so eine, wie sie Forscher der Trinity-Universität in Texas im Jahr 1998 durchgeführt haben. In dieser so genannten Trinity Study sind die Wissenschaftler zunächst virtuell ins Jahr 1925 zurück gereist.

Dort haben sie ein fiktives Geldvermögen zur Hälfte in US-Aktien und zur Hälfte in Anleihen angelegt. Dann haben sie berechnet, wie viel man von diesem Vermögen in den folgenden Jahren jedes Jahr hätte ausgeben können, ohne innerhalb von 30 Jahren Bankrott zu gehen.

Diese Rechnung haben sie dann für alle einundvierzig 30-Jahres-Zeiträume zwischen 1925 und 1995 wiederholt (also für 1926 bis 1955, 1927 bis 1956 und so weiter).

Das Ergebnis: Selbst im ungünstigsten Fall (wenn man direkt vor dem großen Börsencrash von 1929 gestartet wäre), wäre man nicht pleite gegangen, wenn man seinem Ersparten jedes Jahr höchstens vier Prozent des anfänglichen Vermögens entnommen hätte.

Wenn ich also 100.000 € je zur Hälfte in Aktien und Anleihen anlege und die Renditen ungefähr so ausfallen wie in den von der Studie untersuchten Jahren, dann kann ich 30 Jahre lang jedes Jahr 4.000 € ausgeben (und diesen Betrag sogar jährlich an die Inflation anpassen), ohne dass mein Vermögen ganz aufgebraucht wird.

Seit der ursprünglichen Studie von 1998 wurde diese Rechnung von vielen Wissenschaftlern erneut durchgeführt und aktualisiert – mit ähnlichen Ergebnissen. Trotz ihres Alters haben die Trinity-Study und die daraus abgeleitete 4-Prozent-Regel also auch heute noch Gültigkeit.

Das beantwortet nun endlich unsere Frage vom Anfang: Wenn ich jedes Jahr 4 Prozent, also ein Fünfundzwanzigstel meines anfänglichen Vermögens ausgeben kann, dann benötige ich umgekehrt das 25-fache meiner jährlichen Ausgaben, um diese vollständig durch mein angespartes Vermögen decken zu können.

„Halt, halt halt!…“

…werden jetzt einige Leser mit Sicherheit schreien. Denn die Trinity Study und die 4 %-Regel stehen in der Frugalisten-Community unter Kritik – und das nicht ganz ohne Grund.

Zum einen musste das fiktive Vermögen in der Studie nur einen Zeitraum von 30 Jahren überleben. Wenn ich aber mit 30 oder 40 in Rente gehen möchte, dann muss mein Geld vielleicht fünfzig oder sogar sechzig Jahre lang reichen.

Außerdem enthält das in der Studie untersuchte Wertpapier-Portfolio lediglich US-Aktien. Die erzielten im gewählten Zeitraum (zwischen 1925 und 1995) eine besonders hohe Rendite – höher als etwa weltweite Aktien im gleichen Zeitraum.

Und auch die Renditen von Anleihen waren in diesem Zeitraum fast durchgehend höher als sie es heute sind.
Darüber hinaus berücksichtigt die Trinity Study keine Steuerzahlungen.

Die fallen in den USA kaum ins Gewicht, können in Deutschland aber bis zu 26 % der Kapitalerträge betragen.

Warum die 4 %-Regel trotzdem passt

Es gibt also viele Gründe, die dafür sprechen, dass eine Entnahme von 4 Prozent zu hoch angesetzt sein könnte. Lassen sich die Renditen der Vergangenheit in die Gegenwart übertragen? Wie viel Sicherheitspuffer muss ich einplanen, wenn mein Geld fünfzig oder sechzig Jahre reichen soll? Sollte ich besser nur 3 % entnehmen?

Wer darum für eine niedrigere Entnahme plädiert, lässt jedoch eine Sache außer Acht. Es gibt ebenfalls gute Gründe, warum die 4 Prozent sogar zu niedrig angesetzt sein könnten.

Zum einen geht die Trinity-Studie davon aus, dass ich vollkommen unflexibel bin und stur jedes Jahr die exakt gleiche Geldsumme ausgebe.

In Wirklichkeit kann ich meine Ausgaben natürlich innerhalb eines bestimmten Rahmens anpassen.
Während einer Wirtschaftskrise oder eines Börsencrashs kann ich meine Ausgaben reduzieren.

Oder ich nehme einen Nebenjob an, um die Entnahmen durch ein kleines zusätzliches Arbeitseinkommen zu entlasten.

Wenn sich meine Ausgaben etwas an die schwankenden Börsenkurse anpassen, kann ich unterm Strich mehr Geld aus meinem Vermögen entnehmen. Gleichzeitig reduziere ich das Risiko der vorzeitigen Pleite.

Und last but not least: Wer sagt eigentlich, dass ich generell nichts mehr nebenher verdiene, sobald ich finanziell unabhängig bin? Vielleicht starte ich ein Projekt oder mache aus Spaß eine eigene Firma auf. Das berichten auch Leute, die bereits finanziell unabhängig sind: Wenn man einfach da macht, was einem Spaß macht, kann es leicht passieren, dass man damit sogar Geld verdient.

Die 4 %-Regel ist eine gute Faustregel

Meiner Ansicht nach ist es darum gar nicht so entscheidend, ob nun vier, fünf oder dreieinhalb Prozent die „richtige“ Entnahmerate darstellen.

Viel wichtiger sind eine sinnvolle Entnahmestrategie und dass ich flexibel auf sich ändernde Lebenssituationen (und Portfoliostände) reagieren kann.

Dann liefert mir die 4 %-Regel eine solide Faustregel dafür, wie viel Geld ich benötige, um finanziell unabhängig zu sein und nie wieder arbeiten gehen zu müssen.

Fest steht also: Wenn du etwa das 25-fache deiner jährlichen Ausgaben angespart hast, kannst du beruhigt deinem Chef die Kündigung auf den Tisch knallen.

Selbst wenn die Börsen morgen zusammenbrechen und es nie wieder Zinsen oder andere Kapitalerträge geben würde: Auch ohne jede Rendite und bei 2 Prozent Inflation würde dein angespartes Vermögen schon rund 20 Jahre lang ausreichen. Mehr als genug Zeit also, in der du erstmal ausspannen, die Füße hochlegen und dich in Ruhe nach neuen Möglichkeiten umsehen kannst.

In der überwiegenden Mehrheit der Fälle sollte es soweit aber gar nicht kommen. Dann reicht dein Geld bis an dein Lebensende und du musst dir über deinen Job und Erwerbseinkommen nie wieder Gedanken machen.

Источник: https://frugalisten.de/die-4-prozent-regel-wie-viel-geld-brauchst-du-um-nicht-mehr-arbeiten-gehen-zu-muessen/

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